Unternehmerisches Handeln im Vertrieb
Unternehmen handeln in der Regel im Sinne einer Gewinnmaximierung und richten ihr Verhalten in diesem Zusammenhang auf das Erreichen eines nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolgs aus.
Hierzu zählen aus Unternehmenssicht folgende Prozesse:
Unternehmerisches Handeln jedoch ausschließlich auf das Agieren von Unternehmen oder Unternehmenseinheiten zu fokussieren, wäre zu kurz gesprungen. Gerade in Zeiten vielschichtigen, häufig weltweiten Wettbewerbs mit immer ähnlicheren oder austauschbaren Produkten hängt der Erfolg zunehmend und zum größten Teil von der Qualität und Motivation der Mitarbeiter ab. Speziell im Vertriebsumfeld gilt der Grundsatz, dass nicht unbedingt das Unternehmen erfolgreich ist, welches die besten Produkte oder Lösungen anbietet, sondern angesichts ähnlicher Produkte oder Lösungen die Unternehmen erfolgreich sind, deren Mitarbeiter ihre Produkte oder Lösungen am überzeugendsten darstellen oder anbieten.
Was zeichnet im einzelnen Mitarbeiter aus, die unternehmerisch denken und handeln? Es beginnt schon damit, dass sich jeder Mitarbeiter bewusst ist, dass letztlich nicht das eigene Unternehmen, sondern die Kunden die Gehälter zahlen.
Eine ausgeprägte Kundenorientierung der einzelnen Mitarbeiter ist eine grundlegende Eigenschaft unternehmerischen Handelns. Das Bewusstsein, dass nichts von alleine, sondern alles nur mit zufriedenen Kunden läuft, ist der erste Schritt in die unternehmerische Verantwortung des Einzelnen.
Selbstverantwortung
Unternehmerisches Handeln ist grundsätzlich die Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Letztlich trifft jeder die Entscheidung für das eigene Handeln selbst. Diese Entscheidung beginnt für den Einzelnen in einem Unternehmen grundsätzlich mit der Wahl des Arbeitsplatzes. Die Entscheidung, in einem Unternehmen ( weiterhin oder neuerdings) tätig zu sein ist eine freie unternehmerische Entscheidung des Mitarbeiters, seine Arbeitskraft diesem Unternehmen und keinem anderen anzubieten. Sollten sich die Erwartungen an die Tätigkeit und an das Unternehmen nicht erfüllen, trifft allein der Mitarbeiter die Entscheidung, dort weiterzumachen oder sich eine neues Betätigungsfeld zu suchen.
Ressourcen-Management
Nach derartigen grundsätzlichen Entscheidungen ist der Spielraum für unternehmerisches Handeln des Einzelnen im Unternehmen noch lange nicht erschöpft. Speziell im Vertrieb ist jeder Mitarbeiter ein Ressourcenmanager. Unternehmerisches Handeln heißt in diesem Zusammenhang der verantwortungsvolle und zielgerichtete Umgang mit den verfügbaren Ressourcen. Dies bezieht sich sowohl auf die eigenen Ressourcen als auch auf die Ressourcen des Unternehmens. Bei der Verwendung der verfügbaren Ressourcen sind also ständig unternehmerische Entscheidungen zu treffen im Rahmen eines Abwägungsprozesses: was kostet es – was bringt es?
Die knappste Ressource jedes Vertriebsmitarbeiters ist die … Zeit! Bei keinem im Vertrieb tätigen wird die Zeit reichen, alle Kunden zu besuchen, alle Produkte persönlich vorzustellen, jede Marketingaktion persönlich zu begleiten und … Jeder Mitarbeiter, speziell im Vertriebsumfeld wird sich also die Frage stellen müssen: wie setze ich meine begrenzte Zeit am effektivsten ein? Heißt, mit welchen Tätigkeiten, mit welchen Prioritäten erreiche ich in der verfügbaren Zeit einen maximalen Erfolg? Es ist eine Binsenweisheit, dass der Erfolg von Vertriebsmitarbeitern nicht anhand der geleisteten Arbeitsstunden bewertet wird, sondern an den erreichten Ergebnissen. In diesem Sinne kommt dem Zeitmanagement oder besser dem Prioritätenmanagement im Rahmen des unternehmerischen Handelns eine besondere Bedeutung zu.
Winner´s Edge Resulting
Winner´s Edge trainiert und coacht seit langen Jahren Mitarbeiter und Führungskräfte aus dem Vertriebsumfeld u.a. zu den angesprochenen Themen. Auf Basis langjähriger Erfahrungen in Führungsverantwortung sind die Resulter von Winner´s Edge mit den Fragestellungen bestens vertraut. Sie geben die gesammelten Erfahrungen aus ihren beruflichen Stationen in Beratungs- und Coachingprojekten weiter. Das unternehmerische Handeln zieht sich als roter Faden durch die verschiedenen Projekte, wollen doch alle Auftraggeber der Beratungsleistungen am Ende der Beratungs- oder Coachingprojekte konkrete Ergebnisse sehen. Diese Ergebnisse sind nur mit einer Stärkung des unternehmerischen Handelns der gecoachten Mitarbeiter erreichbar. der Zentraler Hebel bei der anzustrebenden Änderung ist die Erkenntnis der betreuten Mitarbeiter, dass letztlich jeder angestrebte Erfolg das Ergebnis eigener Fähigkeiten und Tätigkeiten und übernommener Verantwortung ist. Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen und die Verbindlichkeit getroffener Vereinbarungen zu akzeptieren ist der erste und grundlegende Schritt des Einzelnen in Richtung gelebten Unternehmertums.
Gunnar Rüß, Winner´s Edge Resulter®